Photovoltaik

9. April 2010

swis_photovoltaik_2007_de Strom aus der Sonne.

www.swissolar.ch Schweizerischer Fachverband für Solarenergie.

Wie funktioniert Photovoltaik?

Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Namen des Physikers Alessandro Volta. Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Umwandlungsvorgang beruht auf dem bereits 1839 von Alexander Bequerel entdeckten Photoeffekt. Unter dem Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung.

Der Photovoltaik-Prozess wandelt Solarstrahlung in elektrischen Strom. Schlüsselkomponenten einer PV-Anlage sind die Module. Diese bestehen wiederum aus einer Vielzahl von Solarzellen – zumeist aus Silizium.

Die Solarzellen bestehen aus zwei Schichten, einer positiv und einer negativ dotierten Lage. Sobald Licht auf die Zelle fällt, entsteht eine Spannung zwischen den beiden Schichten. Schließt man den Stromkreis
fließt elektrischer Strom. Da die Stromstärke einer einzelnen Zelle relativ gering ist, werden mehrere Zellen in einem Modul in Reihe zusammengeschaltet. Auf diese Weise werden ausreichend hohe Stromstärken und
Spannungen erreicht.

Neben den einzelnen Solarmodulen ist der Wechselrichter ein weiterer entscheidender Bestandteil der Photovoltaik-Anlage. Er wandelt den Gleichstrom, der von den Modulen produziert wird, in Wechselstrom um. Damit kann der produzierte Strom in das Stromnetz eingespeist werden.

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